Wann ist die Pomelo richtig reif?

Mancher Interessent stellt sich die Frage, wann die Pomelo „richtig reif“ ist – woran sich also ablesen lässt, dass die Pomelo schon süß genug ist, aber noch nicht überreif, sodass der Geschmack oder die Konsistenz darunter leidet.

Leider gibt es für „richtig reif“ keinen konkreten Zeitpunkt, da dies zu stark durch den Ernte-Zeitpunkt, Zeitrahmen der Lieferung und der Lagerung beeinflusst ist und sich von außen nur recht schwer erkennen lässt. Auch das Anbaugebiet spielt eine Rolle, wie einer unserer Leser zu berichten weiß:

Ich mal eine vietnamesische Pomelo (hier in Deutschland) gekauft, die mir persönlich geschmacklich überhaupt nicht zugesagt hat (faserig und bitter) im Gegensatz zu den China Pomelos. Aber auch dort kann man Pech haben…

Die Pomelo beim Kauf etwas fester anzufassen, um zu prüfen, ob sie noch „sehr fest“ ist oder die Schale ein bisschen nachgibt – in diesem Fall ist sie meist schon etwas reifer und damit saftiger. Aber auch das ist kein Garant für eine positive Erfahrung, da der optimale Reifegrad auch leicht schon überschritten sein kann und die Pomelo dann eher „überreif“ schmeckt und die Konsistenz schon zu wünschen übrig lässt … da wäre den meisten Kunden etwas festeres Fruchtfleisch lieber.

Erfahrungsgemäß ist jede 4. bis 5. Pomelo nicht optimal im Geschmack, weil der ideale Zeitpunkt für den Verzehr noch nicht erreicht oder bereits überschritten ist. Da ist die einfachste Lösung, den Rest wegzuwerfen und auf ein glücklicheres Händchen bei der nächsten Auswahl zu hoffen. Das kann auch bei anderen Früchten, wie zum Beispiel Mandarinen oder Apfelsinen gelegentlich passieren, dass die ein oder andere etwas faserig oder matschig ist und daher eher nicht mehr zum Verzehr geeignet. Eine Banane, die den optimalen Reifegrad schon deutlich überschritten hat, würde auch kaum jemand noch essen – dort ist es aufgrund der dunklen Färbung der Schale jedoch leichter zu erkennen.